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12V Anlasser an 24V betreiben.........
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Uncle Diesel 4M
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12V Anlasser an 24V betreiben.........

.......folgendes Problem.

Wir müssen für ca. 630 Motoren für Amerika ´ne Lösung finden um 12V Starter an 24V zu betreiben, ohne diese zu zerstören. Da die Ami´s in ihren Nutzfahrzeugen auf 12V schwören, unsere Spannungsversorgung für die Starter aber ausschliesslich auf 24V ausgelegt ist und eine Erweiterung für 12V bei den geringen Stückzahlen aus Kostengründen nicht in Frage kommt, such ich jetzt nach ´ner Lösung um die 630 Motoren über die Bühne zu bringen.

Versorgung aus der Batterie kommt nicht in Frage, weil Gefahrenpotential am Prüfstand mit Batterie zu hoch.

Mir schwirrt jetzt die Idee im Kopf rum in die BAT+ Zuleitung vom Anlasser ´nen entsprechenden Vorwiderstand mit entsprechender Leistung zu pflanzen, der am Anlasser nur 12-16V ankommen lässt.
Problem ist nur, das durchaus davon auszugehen ist, das der Anlasser im Anzugsstrom 500A oder sogar mehr zieht.

Frage ist jetzt habt ihr ´ne Idee wo ich Vorwiderstände in solchen Dimensionen finde (hab mich schon dusselich-gegooglelt, vielleicht falsche Suchbegriffe) oder ist die Idee völlig daneben oder abwägig und ihr habt ´ne bessere Idee..........

EDIT: Hab da evtl. schon was gefunden. Käm für den Anwendungsfall sowas in Frage: Rohrfestwiderstände


Gruß Dennis

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2007 18:01 von Uncle Diesel 4M.

20.12.2007 17:31
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s_heinz
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RE: 12V Anlasser an 24V betreiben.........

Hallo! Wink

Hmmm - Dein Problem driftet in den Bereich elektrotechnischer Maschinenbau ab. Und davon (also auch von diesem ganzen "Elektromotorgedöns") habe ich nicht wirklich viel Ahnung.

Als Problem dabei würde ich auch primär den Betriebsstrom bzw. den Einschaltstrom des Starters sehen.
Die ohmsche Lösung (also ein einfacher elektrischer Widerstand), die einfach nur die Spannung am 12V-Starter bzw. den Strom in Reihenschaltung reduziert, wäre evtl. praktikabel. Aber das wären dann schon riesige Widerstands-'Okkulüten'.
Probieren könnte man es ja auf diese Weise, auch wenn es 'Laien-Elektrotechnik' wäre. Rolleyes

Mir fällt so auf Anhieb auch nichts Besseres ein. Shy
Und die Verwendung von DC-DC-Wandlern fällt in dieser Anwendung wohl auch unter'n Tisch. An sowas denken ja Schwachstrom-Elektriker (so wie ich Rolleyes ) zuerst.

Was  wäre denn mit einer einfachen Reihenschaltung von zwei 12V-Startern, wovon dann nur einer letztendlich benötigt und verwendet wird? Ich weiß jedoch nicht, inwiefern sich das (Anlauf-)Verhalten des Starters dadurch verändert!?

Wäre sowas im Motorenprüfstand-Bau denkbar?
Du sprichst ja von 630 Motoren. Soll das eine Serienlösung werden?

Sorry, aber dabei bin ich keine große Hilfe. Pfeif


Gruß
Sebastian



http://www.passatw8.de
21.12.2007 10:30
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Uncle Diesel 4M
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Beitrag: #3
RE: 12V Anlasser an 24V betreiben.........

s_heinz schrieb:
Hallo! Wink

Hmmm - Dein Problem driftet in den Bereich elektrotechnischer Maschinenbau ab. Und davon (also auch von diesem ganzen "Elektromotorgedöns") habe ich nicht wirklich viel Ahnung.

Als Problem dabei würde ich auch primär den Betriebsstrom bzw. den Einschaltstrom des Starters sehen.
Die ohmsche Lösung (also ein einfacher elektrischer Widerstand), die einfach nur die Spannung am 12V-Starter bzw. den Strom in Reihenschaltung reduziert, wäre evtl. praktikabel. Aber das wären dann schon riesige Widerstands-'Okkulüten'.
Probieren könnte man es ja auf diese Weise, auch wenn es 'Laien-Elektrotechnik' wäre. Rolleyes

Ja das wären dann schon eher Widerstände in Unterarmgröße Rolleyes. Problem ist uns fehlt auch ein Datenblatt zu dem Anlasser, um die Anschlusswerte überhaupt überblicken zu können. Bekomm ich jetzt aber aus der Konstruktion, zieht sich aber jetzt eh bis 8.Januar, da Betriebsruhe bis 2. und viele haben Urlaub bis 7. Januar (Ich auch Coole_018)

Zitat:
Mir fällt so auf Anhieb auch nichts Besseres ein. Shy
Und die Verwendung von DC-DC-Wandlern fällt in dieser Anwendung wohl auch unter'n Tisch. An sowas denken ja Schwachstrom-Elektriker (so wie ich Rolleyes ) zuerst.

Biggrin

Zitat:
Was  wäre denn mit einer einfachen Reihenschaltung von zwei 12V-Startern, wovon dann nur einer letztendlich benötigt und verwendet wird? Ich weiß jedoch nicht, inwiefern sich das (Anlauf-)Verhalten des Starters dadurch verändert!?

Die Idee hatte ich auch schon, birgt aber leider auch zuviele Gefahren am Prüfstand, wegen Isolierung gegen Prüfstandsmasse und der leerlaufende Anlasser müsste ja auch irgendwie fixiert werden und das Isoliert gegen Masse. Wenn uns da der Prüfstandsbediener ´nen Fehler reinhaut beim Anschliessen, dann rauchts. Weil die 24V-Versorgung ist auch gut zum Schweissen und ist Sekundärseitig NICHT abgesichert Headwall. Ist halt schon aus den 70er Jahren und da will man nix mehr investieren Ups.

Zitat:
Wäre sowas im Motorenprüfstand-Bau denkbar?
Du sprichst ja von 630 Motoren. Soll das eine Serienlösung werden?

630 Motoren sind bei uns 1,5 Tage Produktion, also ist die Stückzahl bis März 2008 verteilt eher Kleinserie Rolleyes


Gruß Dennis

21.12.2007 16:06
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